Wie stellt man sicher daß wirklich die ganze Bevölkerung in einem Bürgerkomitee repräsentiert ist?

Die ganze Bevölkerung könnte in einem einzelnen Bürgerkomitee natürlich ebensowenig  "repräsentiert" sein wie bei den aktuellen Parlamenten weil ja kein Bürger jemals für einen anderen sprechen kann: Kein Bürger kann und soll einen anderen "repräsentieren". Jeder Bürger, jede Bürgerin soll nur für sich sprechen. Das nannten die Alten Griechen "Isegorie".

Da wir aber nicht die aktuellen Parlamente durch einen permanent zusammengestellten Bürgerrat ersetzen wollen, stellt sich die Frage nicht: Da wirklich jeder Büprger mindestens einmal im Jhr in einem Bürgerrat vorhanden ist (und nicht nur repräsentiert) können wir von einer "repräsentativen" Losdemokratie verstehen: Wahre, echte Demokratie bei der das Volk in gelosten Bürgerversammlungen herrschz und nicht Parteien die nur vorgeben können alle Bürgerinnen und Bürger zu repräsentieren." class="initialism">Isonomie nannte. #democracy" class="initialism">Demokratie in eine "Präsenzdemoktarie" übergehen, bei der die Bürger nicht repräsentiert, sondern physisch anwesend sind.

Natürlich kann ich mir nie aussuchen zu welchem Thema ich in einen Bürgerrat gelost werde, sicher ist jedoch daß mein Beitrag, meine Erfahrung mindestens einmal im Jahr gewürdigt und gebraucht wird.

Das funktioniert deshalb so gut weil unsere meist abstrakten Meinungen in Büprgerräten viel wenger wichtig sind als die konkreten Erfahrungen, die jede und jeder von uns einzubringen hat.

 

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