Was ist Isonomie oder Losdemokratie?

Das altgriechische Wort "Losdemokratie verstehen: Wahre, echte Demokratie bei der das Volk in gelosten Bürgerversammlungen herrschz und nicht Parteien die nur vorgeben können alle Bürgerinnen und Bürger zu repräsentieren." class="initialism">Isonomie" bedeutet "gleiche Macht", "isos" - gleich, "nomos" - Recht oder Macht.

Als das Alte Athen in 507 die echte Demokratie erfand, wurden damit auch Parteien und Wahlen (größtenteils) abgeschafft.

Athen erfand die Isonomie oder Demokratie in zwei wichtigen Schritten: 

  1. Den ersten haben wir begriffen: Solon (ein von den Bürgern berufener "Tyrann") lehnte es ab, wohlmeinender Herrscher für alle zu sein sondern führte Wahlen ein. Seit 574 v.Chr. konnte unter den bereits automatischen entstandenen reichen Familien (Aristokraten) gewählt werden. Man hoffte dadurch die Gewalt der bisherigen Auseinenadersetzungen zwischen den Mächtigen zu reduzieren, was leider auf Dauer nicht gelang.
  2. Weil Wahlen auch im Alten Athen keine Besserung der Gewalt zwischen den Reichen und Mächtigen brachte, führte die Kleisthenes-Partei etwa 70 Jahre später in 507 oder 508 v.Chr. das Losverfahren ein.

Aus der ganzen Bürgerschaft (leider machte Athen den Fehler, Frauen, Arme und Einwanderer auszuschließen) würden immer wieder neu "Große Versammlungen" ausgelost, die dann alle anstehenden Fragen frei und öffentlich verhandelten: Neben dem reichen Händler saß ein armer Handwerker mit gleichem Rederecht.

Die Athener waren stolz auf ihre wirkliche Demokratie, die zu Anfang "isonomie" hieß: Gleiches Recht für alle.

Sie brachte ihnen etwa 245 JAhre Frieden aber die damals gemachten Fehler sorgten leider dafür daß die attische Demokratie vor allem in den Peloponnesischen Kriegen zerfiel.

Was waren die Fehler?

  • Frauen waren ausgeschlossen
  • Arme (Landlose) waren ausgeschlossen
  • Einwanderer (Metöken, etwa "Gastarbeitern" vergleichbar, waren ausgeschlossen.
  • Die Athener waren nicht darauf bedacht, ihr System der Isonomie auch mit ihren Nachbarn zu praktizieren um auch dort für Interessensausgleich zu sorgen
  • Die Bürgerräte waren zu groß, dadurch wurden die von den Aristokratnen ausgebildeten "Rhetoren" bevorzugt.
  • In ihrem Glück des politischen Friedens waren die Athener zu selbstgenügsam, sie schrieben zu wenig auf.
  • Weil Athen durch die Isonomie über eine große Einigkeit verfügte, strahle Athen eine große Macht aus, was den Nachbargemeinden Anlaß zur Sorge undauch zunehmend zur Aufrüstung Anlaß gab.

 

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